Gewollt war es nicht

Zugegeben, gewollt war es so eigentlich nicht, als Till und Yannick sich vorstellten, rubculture zum Leben zu erwecken. Viele Aufenthalte und Freunde auf der ganzen Welt sowie unsere kulinarische Begeisterung für Neues sorgten – so viel können wir ohne anzugeben behaupten – sicherlich für ein nicht selbstverständliches Wissen über die Früchte, Kräuter, Gewürze und das Gemüse unserer Welt. Seit 10 Jahren sind bei uns fast täglich diverse FreundInnen zu Gast, um sich ein (offensichtlich) leckeres Gericht einzuverleiben und neue Geschmäcker zu entdecken.

Aber nun zum Anfang der rubculture-Idee. Zunächst stand ein Restaurant mit Bungalowanlage auf Jamaica auf der Wunschliste. Aber weil die Planung hart und langwierig und das Geld sehr knapp war, wurde aus der karibischen Idee (vorerst) eine bremische. Alles selber herstellen, alles biologisch, alles eigene Rezepturen – das war unser Anspruch, der sich bis heute natürlich nicht verändert hat.

Da auch in Bremen nicht mehr Geld in den rubculture-Taschen war, war Kreativität auf kleinem Raum gefragt. Um den Ansprüchen auf voraussichtlich sehr wenigen Quadratmetern gerecht zu werden, entwickelten wir Rezepte, die schnell frisch zuzubereiten und platzsparend zu lagern waren. Viele Überlegungen und Versuche später zeigte sich, wie nah wir daran waren, unsere Soßen völlig auf trockener Basis vorzubereiten und bei Bedarf portionsweise zuzubereiten. Schnell wurde aus dieser Idee ein Ehrgeiz und die Küche zum Versuchslabor. Und das sah nicht immer schön aus… Einige Monate später konnten wir aber sagen: Ja man! Und aus den Restaurantplanungen wurde eine Produktionsplanung.

Soßen sollten der Anfang sein, aber auch andere entwickelte Rezepturen und Ideen, eure Küchen mit einfacher, innovativer und gesunder Ernährung zu begeistern, werden diesen folgen.